Wie man Spam und Phishing mit DNS blockiertWie Sie die Sicherheit Ihrer ungenutzten Domain durch die korrekte Konfiguration von DNS-Einträgen erhöhen können.
Im digitalen Zeitalter hat die sichere E-Mail-Kommunikation für Privatpersonen und Unternehmen höchste Priorität. Angesichts der zunehmenden Zahl von Phishing- und Spam-Angriffen ist es unerlässlich, wirksame Präventivmaßnahmen zum Schutz der eigenen Domänen zu ergreifen, insbesondere derjenigen, die nicht aktiv für den E-Mail-Versand genutzt werden. Die korrekte Konfiguration von DNS-Einträgen (Domain Name System) ist eine entscheidende Strategie für Bekämpfung des Missbrauchs von geparkten Domainsdie von böswilligen Personen ausgenutzt werden können, um irreführende E-Mails zu versenden. Lassen Sie uns sehen, welche Schritte zu befolgen sind, um sicherzustellen, dass ungenutzte Domänen nicht zu einem Werkzeug in den Händen von Spammern werden.
Wie man Spam und Phishing mit DNS blockiert
Der erste Schritt zum Schutz einer ungenutzten Domäne besteht darin, einen MX-Eintrag (Mail Exchange) auf NULL zu setzen. Diese Konfiguration verhindert, dass Mailserver E-Mail-Nachrichten an Ihre Domäne weiterleiten, da es keinen gültigen Zielserver gibt. Im Folgenden finden Sie ein praktisches Beispiel für die Konfiguration des MX-Eintrags:
nomedeldominio.abc. 1 IN MX 0 .
Das bedeutet, dass alle an Ihre Domäne adressierten E-Mails automatisch zurückgewiesen werden, so dass die Möglichkeit, dass sie für betrügerische Zwecke verwendet werden, ausgeschlossen ist.
Konfigurieren des SPF-Datensatzes
Mit dem SPF-Eintrag (Sender Policy Framework) können Sie festlegen, welche Server E-Mails im Namen Ihrer Domäne versenden dürfen. Indem Sie einen restriktiven SPF-Eintrag mit der Direktive "-all" einrichten, erklären Sie, dass kein Server berechtigt ist, E-Mails zu versenden, und leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Kampf gegen Spoofing. Hier ein Beispiel für eine Konfiguration für eine geparkte Domain:
nomedeldomain.abc. 1 IN TXT "v=spf1 -all"
Verwendung des DKIM-Datensatzes
Der DKIM-Eintrag (DomainKeys Identified Mail) bietet eine zusätzliche Sicherheitsebene. Durch die Konfiguration eines DKIM-Eintrags für eine unbenutzte Domäne wird verhindert, dass gesendete E-Mails (in diesem Fall keine) ohne gültige digitale Signatur als authentisch angesehen werden können. Eine geeignete DKIM-Konfiguration könnte so aussehen:
*._domainkey.abc. 1 IN TXT "v=DKIM1; p="
Festlegen einer strengen DMARC-Richtlinie
Mit dem DMARC-Eintrag (Domain-based Message Authentication, Reporting, and Conformance) schließlich können Sie festlegen, wie E-Mails behandelt werden sollen, die SPF- oder DKIM-Prüfungen nicht bestehen. Indem Sie eine DMARC-Richtlinie des Typs "reject" festlegen, weisen Sie die Server an, alle E-Mails, die von Ihrer Domain kommen, kategorisch abzulehnen. Beispiel:
_dmarc.name.abc. 1 IN TXT 'v=DMARC1; p=reject; sp=reject; adkim=s; aspf=s;'
Überprüfung der Konfigurationen
Nach der Einrichtung der DNS-Einträge ist es wichtig, zu überprüfen, ob alles korrekt eingerichtet wurde. Verwenden Sie Tools wie nslookup, graben e Gastgeber können Sie überprüfen, ob die MX-, SPF-, DKIM- und DMARC-Einträge aktiv und wie gewünscht konfiguriert sind.
Schlussfolgerung
Die ordnungsgemäße Konfiguration von DNS-Einträgen für eine ungenutzte Domäne ist eine wichtige Maßnahme, um Missbrauch wie Spam und Phishing zu verhindern. Wenn Sie diese Schritte befolgen, können Sie sicherstellen, dass Ihre Domäne nicht Teil illegaler Aktivitäten wird, und so Ihren Online-Ruf und den Ihres Unternehmens schützen.
Durch die Umsetzung dieser Praktiken verbessern wir nicht nur die Sicherheit unserer Domäne, sondern tragen auch dazu bei, das Internet-Ökosystem zu einem sichereren Ort für alle zu machen.
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